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Max und Luzie in Sibirien

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Die Einreichungen zum ICOM-Preis 2026 (28)





Max und Luzie in Sibirien
von Federico Frizzanti und Jan Suski
(Kult Comics)


Nachdem Atlantis als philosophischer Irrtum abgehakt ist, braucht Forscher Kieks ein neues Rätsel und nimmt mit Max, Luzie und einem aufgerüsteten Luftmobil Kurs auf Shambhala. Doch Zentralasien ist groß, der Zeitsprung unerquicklich und Sibirien alles andere als leer. Zunächst landen die drei am Baikal, mitten zwischen Nebel, Tigern, Robben, Räubern und Geologen, die im Auftrag des Zaren eine neue Strecke der Transsibirischen Eisenbahn erkunden. Kaum ist diese Etappe halbwegs überstanden, geht die Reise auf Schienen weiter, durch Rauch, Korruption und Zugüberfälle, immer tiefer hinein in ein Klima aus Misstrauen, Machtpolitik und den Wirren des Boxeraufstands. Federico Frizzanti und Jan Suski erzählen das mit hohem Tempo, feinem Humor, gewohnter Leichtigkeit und sichtbarer Lust an historischer Kulisse. In Sibirien bündelt zwei Episoden zu einer turbulenten Chrononautenreise, in der Technikbegeisterung, Geschichtsfunken und kindlicher Entdeckergeist genau die richtige Mischung ergeben. Wer Zeitreisen, Eisenbahnen und Geschichten mit Zug nach vorn mag, wird hier sehr schnell einsteigen.






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